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--- Aus der Forschung ---
Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2009 verliehen
Der mit 15.000 EURO dotierte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wurde am 12. Mai 2009 an eine Kooperation der
Halbleitertechnologiegruppe des Walter Schottky Instituts der TU München und der Siemens AG, Corporate Tech-
nology, Power & Sensor Systems, München verliehen.
Mit der erstmaligen Realisierung einer spektroskopie-tauglichen GaSb-VCSEL Laserdiode im Wellenlängenbereich
über 2 µm ist das Tor für eine neue Generation von kompakten und kalibrierfreien Gassensoren aufgestoßen. Im
Wellenlängenbereich von 2-3,3 µm (mittleres Infrarot) liegen die Absorptionslinien von technologisch, sicherheits-
technisch und umwelttechnisch relevan-ten Gasen wie Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Fluorwasserstoff, Methan,
Schwefelwasserstoff etc. Systeme, die in diesem Wellenlängenbereich arbeiten, haben Bedeutung in der industrie-
llen Prozesskontrolle und -steuerung, in der Umweltanalytik (Treibhausgase), Sicherheitstechnik (Branderkennung)
und Medizintechnik (erhöhte NO-Konzentration der Ausatemluft bei Asthma).
Die Forscher A. Bachmann und K. Kashani-Shirazi um Prof. Amann vom Walter Schottky Institut haben zusammen
mit den Kollegen Frau Chen, Herrn A. Hangauer und Herrn R. Strozda der Siemens AG haben mit ihrer Arbeit die
Grundlage für neue kompakte laserbasierte Gassensoren geschaffen, die ein breites Anwendungsspektrum haben,
kalibrierfrei sind, ohne Refenzwelle auskommen und durch inhärente Selbstüberwachung Detektionssicherheit bieten.
Dafür erhalten sie den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2009.

www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de
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